Willkommen beim Kreisverband Fürstenfeldbruck von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir feierten im Dezember 2009 unser 30-jähriges Bestehen.
Mehr »Wir trauern um Sepp Daxenberger
18.08.2010 - Die GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck trauern um Sepp Daxenberger, der heute morgen - nur drei Tage nach seiner Frau Gertraud - gestorben ist.
Beate Walter-Rosenheimer und Martin Runge, Kreisvorsitzende: "Mit Sepp Daxenberger verlieren wir einen langjährigen Weggefährten und einen persönlichen Freund. Viele Jahre war Sepp Daxenberger als Landesvorsitzender und später als Fraktionsvorsitzender immer wieder im Landkreis, um uns im Wahlkampf zu unterstützen, Veranstaltungen mit uns zu machen oder Diskussionen vor Ort zu führen. Er war für uns immer ein offener Ansprechpartner, der trotz seiner Prominenz uneitel und freundlich sich um die Kreisverbände in Bayern gekümmert hat. Wir verabschieden uns in tiefer Trauer und freuen uns, dass wir so lang mit ihm zusammen arbeiten konnten. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, besonders seinen drei Kindern Felix, Kilian und Benedikt, die nun elternlos zurückbleiben."
Gratulation an Martin Runge zum Bayerischen Verdienstorden
26.07.2010 - Dr. Martin Runge, Landtagsabgeordneter der GRÜNEN aus Gröbenzell und Sprecher des Kreisverbands FFB der GRÜNEN, wird an diesem Donnerstag von Ministerpräsident Seehofer der Bayerische Verdienstorden überreicht. Laut Gesetz wurde der Bayerische Verdienstorden, der als höchster Orden des Freistaates gilt, geschaffen als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat Bayern und das bayerische Volk". Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 2.000 begrenzt. Derzeit tragen 1.800 lebende Personen diesen Orden.
Wir GRÜNEN im Landkreis freuen uns über diese hohe Auszeichnung für Martin Runge.
Trennung von Kirche und Staat
22.7.2010 - In der letzten Kreisversammlung am 21. Juli stellte Markus Rainer, Mitglied der GRÜNEN Kreistagsfraktion und des Gröbenzeller Gemeinderats, einen Antrag mit der Aufforderung an die Bundestags- und Landtagsfraktion, gesetzgeberische Initiativen zu ergreifen, um die Trennung von Staat und Kirche auch in finanzieller Hinsicht umzusetzen. Gefordert wird, dass sämtliche Zahlungen des Staates an Religionsgemeinschaften einzustellen sind, soweit sie nicht zweckgebunden für soziale Aufgaben - also etwa für den Betrieb von Altersheimen, Kindergärten, Krippen, etc. - verwendet werden. Insbesondere soll die Übernahme der Besoldung von Kirchenpersonal durch den Staat sofort beendet werden.
In den Antrag wurde auch die Forderung von Rudolf H. Ende aufgenommen, dass die Erhebung der Kirchensteuer durch den Staat einzustellen ist.
Die Kreisversammlung hat dem Antrag mehrheitlich zugestimmt.
Volksentscheid "Nichtraucherschutz" erfolgreich
Es würde ein Kopf-an-Kopf-Rennen geben, so lauteten bis zuletzt die Prognosen für das Ergebnis des Volksentscheids zum Nichtraucherschutz, der von uns GRÜNEN von Beginn an aktiv unterstützt worden war. Um so überraschender und erfreulicher war dann das tatsächliche Ergebnis: 61 % der Wahlbeteiligten votierten mit ihrer JA-Stimme für ein striktes Rauchverbot in der Gastronomie. Einziger Wermutstropfen: Die Wahlbeteiligung betrug bayernweit nur 37,7 %.
Im Landkreis Fürstenfeldbruck lag die Wahlbeteiligung bei rd. 44 %. Mit JA stimmten 60,1 % der Wahlbeteiligten, mit NEIN stimmten 39,8 %. In allen Gemeinden des Landkreises war das Volksbegehren erfolgreich, einzige Ausnahme ist Moorenweis mit nur 47 % JA-Stimmen und 53 % NEIN-Stimmen.
Die detaillierten Wahlergebnisse im Landkreis FFB sind auf den Seiten des Landratsamtes www.lra-ffb.de zu finden.
Wir sagen NEIN zum A99-Autobahn Südring
17.05.2010 - Die Autobahndirektion Süd hat den Abschlussbericht der "Machbarkeitsstudie A99-Autobahnring München Süd" veröffentlicht. Für die Realisierung der A99-Süd empfehlen die Planer die Trasse B1/B2 (siehe Bild).
In einer Pressemitteilung haben die GRÜNEN im Bayerischen Landtag die Staatsregierung aufgefordert, das unsinnige Projekt endlich fallen zu lassen.
Biologische Vielfalt in Kommunen / "Bündnis für Biologische Vielfalt"
Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen. Am 22. Mai findet der Internationale Tag der Biodiversität statt.
Hintergrund dieser Aktionen ist die Tatsache, dass weltweit fast zwei Drittel aller Ökosysteme und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten als gefährdet eingestuft werden und dadurch die biologische Vielfalt unserer Erde akut bedroht ist. Die internationalen und nationalen Bemühungen, den Verlust der biologischen Vielfalt bis zum Jahr 2010 zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen, waren bisher nicht ausreichend.
Anfang 2010 haben das Bundesamt für Naturschutz, die Deutsche Umwelthilfe und 30 Kommunen die Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" [pdf-File] erarbeitet, die neben fachlichen Vorschlägen und Selbstverpflichtungen auch den Zusammenschluss zum "Bündnis für biologische Vielfalt" zum Inhalt hat.
In einem Antrag an den Kreistag [pdf-File] hat Ingrid Jaschke, Mitglied der GRÜNEN Kreistagsfraktion, gefordert, dass der Landkreis Fürstenfeldbruck die Deklaration "Biologische Vielfalt in Kommunen" unterzeichnet und dem geplanten Bündnis beitritt.
Der Antrag wurde nach intensiver Debatte vom Kreistag mit Mehrheit beschlossen.
Nein zu den Ortsumfahrungen Olching
Der Kreisverband Fürstenfeld der GRÜNEN lehnt in einer gemeinsamen Presseerklärung mit den Ortsverbänden Olching, Eichenau und Gröbenzell den Bau der geplanten Ortsumgehungen Olching ab. Der vollständige Text der Presseerklärung als pdf-File.
Bessere S-Bahn statt milliardenteurer Geistertunnel
Unsere Position zum Vorhaben, eine zweite Münchner S-Bahn-Röhre zu bauen:
Eine zweite Münchner S-Bahn-Röhre, eng parallel zum bisherigen Stammstrecken-Tunnel, hätte aufgrund der großen Tiefe nur wenige Halte- und damit Verknüpfungspunkte.Das von den Planern präferierte Betriebskonzept für die Zweite Röhre würde für Hunderttausende von Fahrgästen zu massiven Verschlechterungen führen:
• neue Umsteigezwänge
• weitere Taktausdünnungen
• neue Stolpertakte
Darüber hinaus käme es zu gravierenden Sicherheitsproblemen.
Unserer Meinung nach sollte man sich schleunigst vom Projekt Zweite Röhre verabschieden, auch um nicht weiterhin den dringend notwendigen Ausbau der S-Bahn München zu blockieren. Wichtig ist die Beseitigung von Engpässen wie Fahrstraßenkreuzungen und Eingleisbetriebe. Gleichzeitig sind Maßnahmen zur raschen Verbesserung der S-Bahn-Bedienung in die Wege zu leiten,
Dazu auch ein Leserbrief von Martin Runge an das Fürstenfeldbrucker Tagblatt vom 3. März 2010.
Maßnahmen zur raschen Verbesserung der S-Bahn-Bedienung
Martin Runge, Fraktionssprecher der GRÜNEN im Kreistag, hat in einem Antrag Maßnahmen zur raschen Verbesserung der S-Bahn-Bedienung gefordert. Seine Forderungen:
• Einsatz von Langzügen in der Hauptverkehrszeit
• 10-Minuten-Takt auch am Freitag Nachmittag
• Taktlücken in den späten Nachtstunden schließen
• Durchgehende Bedienung in den Nächten vor Feiertagen und an Wochenenden
• Einsatz von Vollzügen in den Nachtstunden
Der Wortlaut des Antrags mit Begründung als pdf-File
Betrieb des Frauenhauses und Schuldnerberatung
Offener Brief an Landrat Karmasin
Beate Walter-Rosenheimer, GRÜNE Kreisrätin und Referentin für Gleichstellung im Kreistag, hat sich in einem offenen Brief an Landrat Karmasin mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass die erst kürzlich im Kreistag beschlossenen Vertragsverlängerungen über den Betrieb des Frauenhauses und der Schuldnerberatung vom Landrat nicht erneut auf den Prüfstand gestellt werden. Die angespannte finanzielle Lage des Landkreises sei zwar ein Grund, über alle Ausgaben gründlich nachzudenken und sich ernsthaft Gedanken über nachhaltiges Wirtschaften zu machen. Es sei aber nicht akzeptabel, wieder einmal zuerst an den schwächsten Stellen und bei den Ärmsten anzusetzen.
Die vom Frauenhaus und der Schuldnerberatung geleistete Arbeit, nämlich Menschen in akuten sozialen oder finanziellen Nöten zu beraten und aufzufangen, hat nach den Worten von Beate Walter-Rosenheimer auch eine große präventive Wirkung und spare so auf längere Sicht letztendlich dem Landkreis Geld.
Der Offene Brief als pdf-File















